Orgelbau Reinhard Hüfken | Magdeburger Str. 16 | 38820 Halberstadt | Tel.: 03941 25009 | Fax: 03941 447454 | mail@orgelbau-huefken.de

Orgelneubau in der Neuapostolischen Kirche zu Hamburg Eppendorf


Kurze Erläuterung zur Orgel

Die Informationen auf dieser Seite wurden uns durch die Neuapostolische Kirche Hamburg Eppendorf zur Verfügung gestellt. Die Orgel besteht aus drei selbständigen Werken, die einzeln, aber auch zusammen erklingen können. Die einzelnen Werke werden von einer jeweils eigenen "Klaviatur" (Manuale oder Pedal) gespielt. Die Disposition enthält 23 klingende Stimmen (Register). Sie sind verteilt auf

Hauptwerk (1.Manual)   Schwellwerk (2.Manual)   Pedal
1. Prinzipal 8'   10. Holzgedackt 8'   18. Subbass 16'
2. Metallgedackt 8'   11. Salizional 8'   19. Oktavbass 8'
3. Gambe 8'   12. Rohrflöte 4'   20. Gedacktbass 8'
4. Oktave 4'   13. Prinzipal 2'   21. Choralbass 4'
5. Blockflöte 4'   14. Quinte 1 1/3'   22. Hintersatz 2 2/3'
6. Nasat 2 2/3'   15. Sesquialtera 2f 2 2/3'   23. Fagott 16'
7. Spitzflöte 2'   16. Scharf 3f 1'     Koppel II/I
8. Mixtur 4-5f 1 1/3'   17. Oboe 8'       I/P
9. Trompete 8'     Tremulant       II/P

Im Hauptwerk befinden sich die tragenden Stimmen wie Prinzipal, Oktave und Mixtur, welche den charakteristischen Orgelklang ergeben und besonders zur Führung des Gemeindegesangs geeignet sind.

Das Schwellwerk ist von besonders intensiver Wirkung. Es ist in ein geschlossenes Gehäuse eingebaut, welches durch einen Jalousieschweller in der Vorderfront ein An- und Abschwellen der Lautstärke bewirken kann. Die Betätigung des Schwellers erfolgt über einen Fußtritt im Spieltisch. Im Schwellwerk befinden sich interessante Einzelstimmen, u.a. auch eine "Streicherstimme", das Salizional mit enger Mensur und daher äußerst obertonreich.

Das Pedal hat vergleichsweise weniger eigene Stimmen und dient in der Regel als Bassfundament, kann aber durch Koppeln von Stimmen aus den Manualwerken klanglich erweitert und solistisch eingesetzt werden.

Ein besonders majestätischer Klang wird durch die so genannten Zungenstimmen (Linguale) erzeugt. Hier wird der Ton nicht wie bei der Lippenpfeife (Labial, der Blockflöte ähnlich) erzeugt, sondern durch das Schlagen eines Metallblättchens (ähnlich wie bei einer Mundharmonika), der "Zunge", verstärkt durch einen Schallbecheraufsatz.

Die Windladen sind als Schleifladen ausgeführt. Die Spiel- bzw. Tontraktur erfolgt mechanisch, d.h. von jeder Manual- und Pedaltaste wird eine mechanische Verbindung zum Tonventil betätigt.

Um alle Register einschließlich Koppeln schnell einsetzen zu können, steht eine elektrische Registertraktur mit 256-facher Setzeranlage zur Verfügung. Hiermit können Registereinstellungen vorprogrammiert und auf Knopfdruck ausgewählt werden. Ganze Gottesdienst- und besonders Konzertprogramme können vorab einregistriert und beim Spiel ohne Zeitverzögerung abgerufen werden.

Die Orgelkommission der NAK Hamburg begleitete den Bau orgelbautechnisch und architektonisch. Die Orgelabnahme führte KMD und OSV Hans-Martin Petersen am 03. Mai 2002 durch. Die Einweihung erfolgte am 25. Mai 2002.





Bilder vom Aufbau der Orgel




Die vormontierten Orgelteile
werden in der Kirche ausgelegt.


Die ersten Teile stehen.
 


Pfeifen des Pedalwerks


Pfeifen des Schwellwerks
 


Die Peifen des Hauptwerks,
Mixtur und Trompete 8ยด
sind noch nicht gestellt.


Hauptwerkwindlade
 


Das Orgelgehäuse im Aufbau.


Frontansicht mit Orgelbaumeister Hüfken
 


Der Spieltisch


Die fertige Orgel -
ein herrliches Instrument.




Bilder von der Orgeleinweihung




Bezirksapostel Leber führte
durch die Einweihungsveranstaltung.


Manfred Borkowski von der
Orgelkommission der NAK Hamburg
 


Organist Jörg Reddin gibt Erläuterungen.


Orgelbaumeister Hüfken
stellt das Instrument vor.
 


Der Kammerchor Hamburg-Ost
umrahmte die Veranstaltung.


Musikbegeisterte Gäste füllten
die Kirche in Hamburg Eppendorf
 


Organist Wolfgang Peper an der Orgel




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