Orgelneubau in der Neuapostolischen Kirche zu Hamburg Eppendorf
Kurze Erläuterung zur Orgel
Die Informationen auf dieser Seite wurden uns durch die Neuapostolische Kirche Hamburg Eppendorf zur Verfügung gestellt.
Die Orgel besteht aus drei selbständigen Werken, die einzeln, aber auch zusammen erklingen können. Die einzelnen Werke werden von einer jeweils
eigenen "Klaviatur" (Manuale oder Pedal) gespielt. Die Disposition enthält 23 klingende Stimmen (Register). Sie sind verteilt
auf
| Hauptwerk (1.Manual) |
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Schwellwerk (2.Manual) |
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Pedal |
| 1. |
Prinzipal |
8' |
|
10. |
Holzgedackt |
8' |
|
18. |
Subbass |
16' |
| 2. |
Metallgedackt |
8' |
|
11. |
Salizional |
8' |
|
19. |
Oktavbass |
8' |
| 3. |
Gambe |
8' |
|
12. |
Rohrflöte |
4' |
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20. |
Gedacktbass |
8' |
| 4. |
Oktave |
4' |
|
13. |
Prinzipal |
2' |
|
21. |
Choralbass |
4' |
| 5. |
Blockflöte |
4' |
|
14. |
Quinte |
1 1/3' |
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22. |
Hintersatz |
2 2/3' |
| 6. |
Nasat |
2 2/3' |
|
15. |
Sesquialtera 2f |
2 2/3' |
|
23. |
Fagott |
16' |
| 7. |
Spitzflöte |
2' |
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16. |
Scharf 3f |
1' |
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Koppel |
II/I |
| 8. |
Mixtur 4-5f |
1 1/3' |
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17. |
Oboe |
8' |
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I/P |
| 9. |
Trompete |
8' |
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Tremulant |
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II/P |
Im Hauptwerk befinden sich die tragenden Stimmen wie Prinzipal, Oktave und
Mixtur, welche den charakteristischen Orgelklang ergeben und besonders zur Führung
des Gemeindegesangs geeignet sind.
Das Schwellwerk ist von besonders intensiver Wirkung. Es ist in ein
geschlossenes Gehäuse eingebaut, welches durch einen Jalousieschweller in der
Vorderfront ein An- und Abschwellen der Lautstärke bewirken kann. Die Betätigung
des Schwellers erfolgt über einen Fußtritt im Spieltisch. Im Schwellwerk
befinden sich interessante Einzelstimmen, u.a. auch eine "Streicherstimme", das
Salizional mit enger Mensur und daher äußerst obertonreich.
Das Pedal hat vergleichsweise weniger eigene Stimmen und dient in der Regel
als Bassfundament, kann aber durch Koppeln von Stimmen aus den Manualwerken
klanglich erweitert und solistisch eingesetzt werden.
Ein besonders majestätischer Klang wird durch die so genannten Zungenstimmen
(Linguale) erzeugt. Hier wird der Ton nicht wie bei der Lippenpfeife (Labial,
der Blockflöte ähnlich) erzeugt, sondern durch das Schlagen eines
Metallblättchens (ähnlich wie bei einer Mundharmonika), der "Zunge", verstärkt
durch einen Schallbecheraufsatz.
Die Windladen sind als Schleifladen ausgeführt. Die Spiel- bzw. Tontraktur
erfolgt mechanisch, d.h. von jeder Manual- und Pedaltaste wird eine mechanische
Verbindung zum Tonventil betätigt.
Um alle Register einschließlich Koppeln schnell einsetzen zu können, steht
eine elektrische Registertraktur mit 256-facher Setzeranlage zur Verfügung.
Hiermit können Registereinstellungen vorprogrammiert und auf Knopfdruck
ausgewählt werden. Ganze Gottesdienst- und besonders Konzertprogramme können
vorab einregistriert und beim Spiel ohne Zeitverzögerung abgerufen werden.
Die Orgelkommission der NAK Hamburg begleitete den Bau orgelbautechnisch und
architektonisch. Die Orgelabnahme führte KMD und OSV Hans-Martin Petersen am
03. Mai 2002 durch. Die Einweihung erfolgte am 25. Mai 2002.
Bilder vom Aufbau der Orgel

Die
vormontierten Orgelteile werden in der Kirche ausgelegt. |

Die ersten
Teile stehen. |
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Pfeifen des
Pedalwerks |

Pfeifen des
Schwellwerks |
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Die Peifen
des Hauptwerks, Mixtur und Trompete 8ยด sind noch nicht
gestellt. |

Hauptwerkwindlade |
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Das
Orgelgehäuse im Aufbau. |

Frontansicht
mit Orgelbaumeister Hüfken |
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Der
Spieltisch |

Die fertige
Orgel - ein herrliches
Instrument. |
Bilder von der Orgeleinweihung

Bezirksapostel
Leber führte durch die Einweihungsveranstaltung. |

Manfred
Borkowski von der Orgelkommission der NAK Hamburg |
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Organist Jörg
Reddin gibt Erläuterungen. |

Orgelbaumeister Hüfken stellt das Instrument
vor. |
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Der Kammerchor
Hamburg-Ost umrahmte die Veranstaltung. |

Musikbegeisterte Gäste füllten die Kirche in
Hamburg Eppendorf |
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Organist
Wolfgang Peper an der Orgel |
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