| Wilhelm Sauer |
| 23.08.1831 |
Wilhelm Sauer wird als 5. Kind in Schönebeck an der Elbe geboren. |
| 1848 |
Wilhelm Sauer absolviert eine Orgelbaulehre bei seinem Vater Ernst Karl Sauer (1799-1873). Es folgen Wanderjahre durch Deutschland,
Schweiz, Frankreich und England. Dabei arbeitete Sauer in berühmten Werkstätten u.a. Walcker, Ludwigsburg oder Cavaillé -
Coll, Paris.
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| 1855 |
Wilhelm Sauer übernimmt die Leitung der väterlichen Filiale in Deutsch – Krone in Pommern. |
| 1856 |
Wilhelm Sauer gründet die Orgelbauanstalt in Frankfurt/ Oder. Seine Firma entwickelte sich zum führenden Orgellieferanten
Preußens. Dies war auch der Grund für Verbreitung seiner Werke im gesamten norddeutschen Raum zwischen Rheinprovinz und Posen.
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| 1860 |
Gründung eines Zweigbetriebes in Königsberg |
| 1887 |
Der 500. Orgelneubau Neubau entsteht. |
| 1910 |
Die Firma Wilhelm Sauer baut innerhalb nur eines Jahres 100 Orgeln. Wilhelm Sauer übergibt die Werkstadt an Paul Walcker aus
Ludwigsburg (1846 - 1928).
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| 09.04.1916 |
Wilhelm Sauer stirbt. Sauer hat Orgeln in viele Länder exportiert, darunter Russland (z.B. 1898 St. Michaelis, Moskau; Finnland;
Brasilien; Ecuador; Argentinien; Peru oder Südafrika). Sauers künstlerische Leistungen sind gekennzeichnet durch viele technische
Neuerungen, und durch eine großzügige Planung der Instrumente. Sauer verwendete bestes Material. Typisch für seine Orgeln
ist der durch eine orchestrale Intonation erreichte scharfe Streicherklang. Sauers Orgeln lassen einen französischen Einfluss
deutlich erkennen. Er war einer der ersten, der Fernwerke baute. Einige seiner Werke verfügten über 4 Manuale und hatten bis
zu 100 Registern.
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